Bücher, Bücher, Bücher

Ich liebe gute Geschichten. Natürlich sind nicht alle Bücher, die man liest, gut. Nicht jede Geschichte spricht einen an. Manchmal merkt man nach der Hälfte des Buches, dass die gute Geschichte nicht bis zum Ende durchgehalten wird. Manches Buch liest man nur aus, weil man muss. Macht nichts. Darüber kann man schließlich auch schreiben. Das tue ich hier bzw. bei den Booknerds.

 

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Kann ein Baum ein Mörder sein?

Der Todesbaum hat einen schlechten Ruf, denn in seiner unmittelbaren Nähe sind schon mehrere Menschen gestorben. Hendrik will nicht glauben, dass der Baum etwas mit den Todesfällen zu tun hat, doch seit er Anfang des Jahres in ihn hineingeklettert ist und sich dabei verletzt hat, weiß er alles über Bäume, das ist ihm schon aufgefallen. Als er in den Sommerferien wieder ins Allgäu fährt, ist ihm, als spräche das Holz dort zu ihm. Gleichzeitig hat er das Gefühl, selbst zum Baum zu werden. Gibt es sowas? Und was hat das mit den Todesfällen auf sich?

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Ein Sommer zum Abgewöhnen

Ich rezensiere normalerweise keine Kinderbücher, vor allem, weil ich sie immer erst lange nach Erscheinungsdatum entdecke, aber dieses möchte ich doch allen wärmsten empfehlen, die heutzutage noch lesende Kinder ab zehn Jahren haben oder die ihren Kindern noch vorlesen. Sonne, Moon und Stern ist eine wunderschöne Geschichte, die sogar gleich mehrere schwierige Themen behandelt und dabei positiv bleibt, ohne oberflächlich zu sein.

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Warum in die Ferne schweifen

Nach How to kill yourself abroad, über das wir im Familienkreis Tränen gelacht haben, ist jetzt How to kill yourself daheim erschienen, nicht ganz so spektakulär, aber immer noch unterhaltsam und lesenswert. Meine Rezension steht bei den Booknerds.

Nicht nur Pommes und Disco

Das Leben ist "nicht nur Pommes und Disco", davon erzählt Nick Martin in seinem Reisebericht Die geilste Lücke im Lebenslauf - 6 Jahre Weltreisen. Noch vor zehn Jahren schien seine Karriere vorgezeichnet, doch dann kam dank eines Neuseelandurlaubs alles anders. Meine Rezension wie immer bei den Booknerds.

Sind Menschen vielleicht doch Inseln?

Einmal mehr nehme ich mir vor, keine Debütromane mehr zu lesen, denn es sind einfach zu wenige Perlen darunter. Levi ist bei Weitem kein schlechtes Buch, aber eben auch keins, das man gelesen haben muss. Die meisten Debütromane sind zu bemüht und konstruiert, so auch dieser. Meine Rezension steht wie immer bei den Booknerds.

Warum wir an unserer Welt arbeiten müssen

Frau Berg hat wieder extrem lesenswert geschrieben - und ich schäme mich, ihr Buch erst so spät rezensiert zu haben - dabei hat es die größtmögliche Leserschaft verdient. Es veranschaulicht, wohin unsere Welt sich bewegt. Wenn wir so nicht leben wollen, dann müssen sich diejenigen mit positiven Visionen jetzt mal aufraffen.

 

Genaueres hier.

Gegen die Frauen

Im Laufe des letzten Jahrhunderts haben Frauen sich in vielerlei Hinsicht freigekämpft und weltweit Rechte erworben, die zuvor nur Männern zustanden. Doch wie jede Emanzipationsbestrebung stößt auch diese auf den Widerstand derjenigen, die ihre Privilegien bedroht sehen. Die größte Gefahr für die Gleichheitsbestrebungen der Frauen geht dem niederländischen Soziologen Abram de Swaan zufolge von religiösen Fundamentalisten und Rechtsextremisten aus.

 

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Es gibt noch so viel zu entdecken!

Endlich mal wieder ein Buch, das man einfach nur guten Gewissens allen wärmstens empfehlen kann. Was drinsteht, lest ihr hier.

Auseinandergewachsen

Bregje und Luc sind seit der Schule das Vorzeigepaar und so erscheint es nur logisch, dass sie nach siebeneinhalb Jahren heiraten. Doch kaum zwei Jahre später verlässt Bregje Luc in einer Kurzschlussreaktion Knall auf Fall mit als einzig erwähnenswertem Gepäck ihre zahlreichen Tagebücher, die sie über die Jahre gefüllt hat. Sich selbst völlig entfremdet zieht sie innerhalb Brüssels von Airbnb- zu Airbnbunterkunft und versucht zu ergründen, was schiefgegangen sein könnte. Dabei hatte ihr Körper ihr schon seit längerem signalisiert, dass etwas im Argen lag, nur hatte sie die Symptome ihres unglücklichen Lebens erfolgreich ignoriert. Es bedarf also tieferen Schürfens. Bregje nimmt sich die Zeit. Genau 39 Tage braucht sie, um eine Bilanz ihrer Beziehung zu ziehen.

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Wenn einen plötzlich die Vergangenheit überholt

Man kann sein Unterbewusstsein nicht austricksen, muss Henning feststellen, als sich in einem Familienurlaub von seinen Panikattacken zu erholen hofft. Juli Zeh hat mal wieder ein Buch geschrieben, das man nicht aus der Hand legen kann.

Im Wald da ist der Reu-euber

Wie sieht im Allgemeinen die Geburtsvorbereitung für Erstlingsväter aus? Sie dürfen bei den werdenden Müttern zweimal mitkommen. Der Ich-Erzähler in Finn-Ole Heinrichs neuem Buch braucht ein wenig mehr innere Einkehr, um sich auf seine neue Rolle vorzubereiten und sucht die Kraft dafür im Wald beim allseits gefürchteten Reuber. Eine Geschichte für Groß und (nicht ganz) Klein mit lustigen Illustrationen von Rán Flygenring.

Vom Nachbarschaftsglück in den Achtzigern

Luftig-leicht und doch nicht seicht skizziert Alexa Hennig von Lange in ihrem neuen Roman das Zusammenleben in einer durchschnittlichen deutschen Mittelklasse-Eigenheim-Siedlung in den Achtzigerjahren mit all den unterschwelligen Befindlichkeiten der beteiligten zehn Ich-Erzähler. Gut gelungen, finde ich.

Zwischen Chrysanthemen

Als Arabella, 15, es eines schönen Ferientages nicht mehr zu Hause aushält, weil sie sich langweilt und ihre Mutter nie auch nur ein freundliches Wort für sie übrig hat, setzt sie durch, bei den Arbeiterinnen auf dem Feld mit Friedhofsblumen arbeiten zu dürfen. Als sie klein war, hatten diese sich liebevoll um sie gekümmert und darum erhofft sich Arabella heimlich durch ihr Mithelfen eine Wiederbelebung dieser Nestwärme. Doch sie stößt auf eine Mauer der Ablehnung, die erst bröckelt, als durch einen unglücklichen Zwischenfall immer mehr Dinge ans Licht kommen - und plötzlich beibt in Arabellas Leben kein Stein auf dem anderen.

 

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Einblicke in das völlig Fremde

Die Ich-Erzählerin, die sich nur „Dochter" nennt, hat Blut an den Händen. Wessen Blut ist es und wie kommt es dorthin? Das wüsste auch die Polizei gerne, die Dochter festgenommen hat. Der Leser erfährt das Ausmaß des Grauens nach und nach, ist Dochter doch zum einen geistig minderbemittelt und zum anderen autistisch und kann entsprechend weder die eigenen Handlungen noch die ihrer Umwelt für den gemeinen Leser logisch einordnen.

 

 

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Jenseits des Mittelmeers liegt das Paradies

Christian Torkler zeigt uns in seinem Debütroman, wie anders unser aller Leben aussähe, wenn sich Afrika statt Europa zum Vorzeigekontinent entwickelt hätte.

Gelesen und für gut befunden.